Jusos Stuttgart | Ändere die Welt, sie braucht es!
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14.01.2012 - 12:28

5€ Stundenlohn? – Unglaublich, aber solche Niedriglöhne sind in vielen Branchen und Regionen in Deutschland keine Seltenheit! Dabei haben 20 von 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Mindestlöhne.
Warum also haben WIR diese Regulierung nicht?
Heißen Mindestlöhne unverdient verdient?

Genau über diese Fragen möchten wir uns mit Euch zusammen unterhalten!

Daher möchten wir Euch ganz herzlich zur
Podiumsdiskussion

mit Prof. Dr. Thomas Beißinger (Professor für VWL insb. Dienstleistungs- und Arbeitsmarktökonomik)

mit Andreas Henke (Sprecher ver.di BaWü)

mit Armin Zeller (Landesbeauftragter Interessenverband deutscher Zeitarbeiterunternehemen)

mit Dr. Ulrike Weiler (Mitglied des akademischen Mittelbaus-Konvents)

am 17. Januar 2012 (Dienstag) um 19 Uhr im Hörsaal B2, Garbenstraße 30, Uni Hohenheim

einladen.


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23.03.2011 - 9:00

Im Video der Juso-Hochschulgruppen Baden-Württemberg erklärt Dr. Goodmountain, die letzte Hoffnung der CDU, wie er die baden-württembergischen Unis umbauen will. Doch die studentischen SPD-Landtagskandidaten haben da etwas dagegen. Am 27. März Studiengebühren abwählen. Darum SPD!

01.02.2011 - 21:45

- Studentische Mitbestimmung ohne Mitsprache der Studierenden? -

PM der Juso-Hochschulgruppen und Campusgrün

Die Juso-Hochschulgruppen und Campusgrün in Baden-Württemberg kritisieren das intransparente Vorgehen der Hochschulrektoren und den mangelnden Realitätssinn des Wissenschaftsministeriums.

In den vergangenen Jahren wurden viele Diskussionen zur Stärkung der studentischen Mitsprache an den Hochschulen in Baden-Württemberg geführt. Am kommenden Mittwoch findet hierzu die zweite Lesung des Gesetzesentwurfes der SPD und der Grünen im Landtag statt. Der bisher nur als Memorandum existierende Gegenentwurf des Wissenschaftsministeriums sieht außer einem zwangsverordneten Studierendenparlament für alle Hochschulen in Baden-Württemberg keine weiteren Mitbestimmungsrechte von Studierenden vor.

Der Vorschlag des Ministers stößt auf großen Widerstand – nicht nur bei den Studierenden. Fast alle Hochschulsenate in Baden-Württemberg haben einen einvernehmlichen Beschluss gefasst, der sich für die Wiedereinführung einer Verfassten Studierendenschaft ausspricht.

“Das Memorandum des Wissenschaftsministeriums fällt eindeutig hinter die Forderungen der Studierenden und die Beschlüsse der meisten Senate in Baden-Württemberg zurück”, meint hierzu Raimund Kaiser, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen. Die Art und Weise, wie das Memorandum entstanden ist, stößt ebenfalls auf harsche Kritik. Philipp Bläß, Sprecher von Campusgrün Baden-Württemberg kritisiert: “Die Wünsche und Nöte der Studierenden sind letztendlich im Memorandum nicht abgebildet.”

Baden-Württemberg ist neben Bayern das einzige Bundesland, in dem keine Verfasste Studierendenschaft vorhanden ist. In den meisten Hochschulen stößt dies auf keine Akzeptanz. Deswegen wurden unabhängige Vertretungsmodelle geschaffen, die vom größten Teil der Hochschulverwaltungen anerkannt werden.

Zustimmung haben die Studierenden durch ihre Senate und die Hochschulrektorenkonferenz im letzten Jahr erhalten. Im Sinn der Beschlusslage seines Senates hat sich der damalige Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Liebig für eine Stärkung der Mitspracherechte der Studierenden ausgesprochen.1

Die Verfasste Studierendenschaft räumt im Gegensatz zum Modell der Landesregierung den Studierenden mehr Rechte ein. Dazu gehört die Satzungsautonomie, also das Recht, die Form der studentischen Vertretung selbst zu bestimmen. Ein Modell, das sich so auch im Antrag der SPD und Grünen im Landtag wiederfindet. Was das Ministerium stattdessen als demokratisch darstellt, ist in Wirklichkeit sogar eine Einschränkung im Vergleich zur momentanen Situation.

In einem bisher nicht veröffentlichten Brief der Landesrektorenkonferenz an den Wissenschaftsminister Frankenberg (siehe Anlage zu dieser Pressemitteilung) äußern sich nun die Hochschulleitungen gegen den Vorschlag des Ministeriums und gegen eine Ausweitung der Rechte der Studierenden: So wird die Schaffung eines zentralen Mitbestimmungsorgans für Studierende abgelehnt.

Brisant daran sind zwei Dinge: Zum einen halten sich die Rektoren damit nicht an die durch ihre eigenen Senate gefällten Beschlüsse und zeigen außerdem ihre Ablehnung gegenüber der Politik der CDU so deutlich wie bisher noch nie. Die verheerende Kritik an der Politik des Ministeriums, die nun auch durch die Landesrektorenkonferenz erfolgt, zeigt, dass die CDU jeglichen Anschluss zum Geschehen an den Hochschulen verloren hat.

Insgesamt zeichnet sich ein chaotisches Bild der baden-württembergischen Hochschullandschaft ab: Auf der einen Seite Rektoren, die sich abseits der Öffentlichkeit gegen Beschlüsse, die unter ihrem eigenen Mitwirken gefasst wurden, aussprechen. Zum anderen Ministerien, deren Politik von keiner Seite Zuspruch erfährt. Opfer dieser Politik sind die Studierenden, denn hier soll ohne ihre Mitsprache über ihre Mitspracherechte entschieden werden.

“Es ist nicht hinnehmbar, dass die Landesrektorenkonferenz sich hinter dem Rücken der Studierenden gegen mehr Mitspracherechte ausspricht. So eine Hinterzimmerpolitik ist nicht akzeptabel. Die Rektoren müssen sich öffentlich zu ihren Senatsentscheidungen bekennen und auch gegenüber dem Ministerium für mehr Mitsprache der Studierenden einsetzen!”, so Kaiser.

Bläß führt fort: “Es scheint, als wäre das Wissenschaftsministerium von Frankenberg ein Elfenbeinturm, dort wird nicht im Geringsten auf die Nöte der Studierenden eingegangen. Das Memorandum hat nichts mit der hochschulpolitischen Realität zu tun.”

“Ein Ministerium, das keinen Rückhalt mehr hat, – weder von Seiten der Studierenden, noch von den Hochschulleitungen – hat in seiner Arbeit versagt. Frankenberg hat seine Legitimation als Wissenschaftsminister verloren. Diese Regierung muss abgewählt und echte studentische Mitbestimmung eingeführt werden: nämlich die Verfasste Studierendenschaft!”, schließen die beiden Studierenden gemeinsam.

26.01.2011 - 19:44

Vergangen Samstag fand der Landesparteitag der SPD statt. Ein großes Thema im dort beschlossenen Regierungsprogramm war die Bildungspolitik. Gerade wir Jusos haben es geschafft in diesem Bereich viele unserer Anliegen in die Partei zu tragen, die großteils auch so beschlossen wurden.
Für große Furore hat zum Beispiel der ursprünglich vom Jusos-Kreisverband Stuttgart angeregte Antrag gesorgt, ab dem dritten Lebensjahr Kindergartenbesuche verpflichtend zu machen und dies kostenfrei. Weitere erfolgreiche Anträge von den Landesjusos wurden in das Regierungsprogramm übernommen. So fordert die Landes-SPD nun gemeinsames Lernen bis zur zehnten Klasse.
Auch auf dem Feld der Hochschulpolitik wurde von den Jusos die zentralen Forderungen übernommen. So steht nun im Regierungsprogramm die Abschaffung jeglicher Studiengebühren – und dies zwar sofort. Auch einen Rechtsanspruch von BachelorabsolventInnen auf einen Masterplatz soll nun gewährleistet werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Demokratisierung der Hochschulen, und damit verbunden die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft und nicht zu Letzt steht nun ein wichtiger und umkämpfter Punkt im Regierungsprogramm: die Einführung einer Zivilklausel – das heißt dass für militärische Zwecke an den Hochschulen im Land nicht geforscht werden darf.
Viele dieser Hochschulpolitischen Erfolge haben vor allem die Juso-Hochschulgruppen erkämpft, die damit geschafft haben die zentrale Kernpunkte ihrer Arbeit in die Mutterpartei zu tragen.
Damit dies aber nicht nur leer Worte bleiben, gehen wir am 29. Januar auf die Straße, um für unsere Inhalte zu demonstrieren. Wir rufen alle auf den Bildungsstreik und die zentrale landesweite Demonstration in Stuttgart zu unterstützen. in Forderungen, die wir im Parlament haben, müssen auf der Straße unterstrichen werden, nur so schaffen wir den Wechsel. Wir müssen Druck ausüben auf die Landesregierung und ihr klar machen, dass es so nicht weitergeht.
Deshalb kommt am Samstag, den 29.01 nach Stuttgart an die Lautenschlager Straße (nähe Hauptbahnhof) und bringt euren Unmut und eure Forderungen laut auf die Straße.
Für eine solidarische Gesellschaft, die Bildung für alle bietet.